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Speedy J

Electric Deluxe/Rotterdam

Zusammen mit Laurent Garnier, Aphex Twin und Richie Hawtin hat der Rotterdamer Speedy J seit 1991 bei der Definition von Techno mit Alben wie Ginger, G Spot, Public Energy Nr. 1 und Loudboxer auf den Speerspitzen des Genres Plus 8, Novamute und Warp mitgespielt. Seine Projekte umfassen die audiovisuelle Pionierarbeit von Ambient, sein Label Electric Deluxe, sowie seine Event Serie Electric Deluxe. „Ich war nie wirklich in dieser Kultur, und ich hatte keinen DJ Namen. Man sagte mir: „Du bist ein guter DJ und du bist schnell an den Decks, wir können DJ Jochem nicht benutzen, können wir dich Speedy J nennen? „Ja, sicher. Warum nicht?“ Rückblickend ist die harmlose Geschichte, wie der Rotterdamer Resident Jochem Paap als Speedy J bekannt wurde, faszinierend. Denn mehr als zwei Jahrzehnte später ist es schwer, einen Produzenten in der Techno-Szene zu finden, der in seiner Karriere weniger Kompromisse eingegangen ist. Jochem Paap wurde in den frühen 90er Jahren einer der wichtigsten Namen des Genres, ein visionärer Produzent, der sich gleichermaßen mit Dancefloorbomben und futuristischer Kunst beschäftigte. Zuvor jedoch wurde Paap vom Sound von Hip-Hop und Electro erwischt und musizierte in seinem Schlafzimmer mit Tonbandgeräten und einem Plattenspieler. Drum Machines und Synthesizer wurden verkauft, weil sie aus der Mode gekommen waren, er und seine Freunde kauften sie zu günstigen Preisen. Bald jedoch begannen dieselben Plattenläden, in denen er Hip-Hop kaufte Schallplatten aus Chicago und Detroit anzubieten. Paap war so fasziniert von der Musik, die er hörte, dass er mit den Leuten in Kontakt treten musste: „Ich hatte ein paar Freunde, die einen Radiosender in der Nähe von Rotterdam betrieben und überall auf der Welt Labels anriefen. „Sie haben mit Leuten von Transmat, KMS und Underground Resistance gesprochen, um Promos zu bekommen. Eines Tages riefen sie John Acquaviva von Plus 8 Records in Canada an, er sagte, dass er daran interessiert sei, herauszufinden, was wir taten. Also schickte ich ihm zwei Kassetten mit vierzig Titeln . Er rief mich zwei Tage später an: „Hier sind mindestens drei Singles, die wir veröffentlichen wollen.“ Paap wurde so der unwahrscheinliche niederländische Arm der Second Wave von Techno. Als Acquaviva ihn 1991 zum ersten Mal live in Berlin sah, waren Detroit-Produzenten wie Blake Baxter weggeblasen. „Speedy war so viel Detroit und Chicago wie jeder andere und er gab den Ton in Europa vor“, erinnert sich der Plus 8 Chef. Paap hatte zahlreiche Namen, unter denen er zu der Zeit veröffentlichte, „The Second Wave“, „Public Energy“, „Aq“ und „DCC“. Aber er hatte das Glück, von Warp Records für deren erste Artificial Intelligence Compilation unter seinem eigenen Namen released zu werden, was auch zu einem Deal mit dem britischen Label führte. Trotz seiner Hingabe an den Floor lässt Paap einfach Dinge im Studio passieren, um herauszufinden, was damit später zu tun ist. Musik, die ich wirklich gerne mache, muss nur einen bestimmten Klang haben, es gibt kein Kriterium, das in Worten erklärbar ist, es ist nur ein Gefühl das ich habe. Alles Andere kümmert mich nicht wirklich, solange es mich glücklich macht.“ Zur HISS Series setzt er dann mit reichlich Funkenschlag zum DJ Set an.BEAM ME UP

Dax J

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